Die Technische Universität Darmstadt

Zugegeben: Mit dem besonderen Flair alter Universitätsstädte kann Darmstadt als Studienort nicht konkurrieren. Nicht zu unrecht hat die TU den Ruf einer "Arbeitsuniversität". Die Studiengänge sind anspruchsvoll und nicht mit "links" zu bewältigen. Die hohe Qualität der Ausbildung ist durch Umfragen unter Studierenden und Wissenschaftlern, durch diverse Ranking-Listen und national wie international anerkannte Forschung vielfach belegt. Für die Studierenden heißt das: Sie werden hervorragend ausgebildet, schon während des Studiums in zukunftsträchtige Wissenschaftsgebiete eingeführt und haben am Ende gute bis ausgezeichnete Chancen beim Übergang ins Berufsleben. Das ist sicher nicht wenig.

Zu entdecken sind schließlich auch Darmstadts - vielleicht etwas verborgene - Qualitäten als Studienort. Dank seiner überschaubaren Größe sind die Wege kurz und zumeist zu Fuß oder per Rad zurückzulegen. Der Studierendenausweis ist zugleich Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr im gesamten Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus.

Auf den nächsten Seiten sollt Ihr zunächst einen Einblick in die relativ lange Geschichte der TU Darmstadt bekommen und könnt Euch anschließend ein Bild über ihre Größe und andere statistische Fakten verschaffen.


Zahlen und Fakten

Derzeit studieren an der TU-Darmstadt knapp 16.000 Studenten in den vier Hauptbereichen den Ingenieurs-, Natur- und Geisteswissenschaften, sowie der Ausbildung für Lehrämter an Gymnasien und beruflichen Schulen. Vor einem Jahrzehnt erreichte die Zahl der Studierenden Ihren bislang letzten Höhepunkt mit beinahe 18.000 immatrikulierten Studenten. Der darauffolgende Abwärtstrend kehrte sich im Jahre 97/98 beim Tiefststand von 15.232 Studenten um und steigt seitdem wieder kontinuierlich.

54% der Studierenden sind momentan in einem ingenieurswissenschaftlichen und 16% in einem naturwissenschaftlichen Studium eingeschrieben. Geisteswissenschaftliche Studien betreiben 26% der TUD-Studenten und 5% streben eine Qualifikation für ein Lehramt an. Im vergangenen Jahrzehnt erlebten die Ingenieurswissenschaften einen Rückgang der Studierendenzahlen um 2000 Studenten, also um 20%. Dieser kehrte sich im Wintersemester 98/99 jedoch wieder um. Die naturwissenschaftlichen Fächer verloren im selben Zeitraum 30% an Immatrikulationen. Stetig zugenommen hat die Zahl der Studierenden in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, die sich im Laufe des vergangenen Jahrzehnts beinahe verdoppelte. Die Studiengänge für Lehrämter erfuhren bis zur Mitte des letzten Jahrzehnts deutliche Zuwächse, um bis zum Ende der Zeitspanne wieder das Ausgangsniveau zu erreichen.

Jährlich finden derzeit über 3.500 Studienanfänger den Weg nach Darmstadt, mit steigender Tendenz. Bis zu diesem Jahre waren rückläufige Quoten von Studienanfängern zu verzeichnen. Heute finden die ingenieurs-, natur- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge steigende Studienanfängerzahlen vor, während die Studien für Lehrämter rückläufige Nachwuchszahlen feststellen müssen.

Unter den Studienanfängern ist der Frauenanteil, der mittlerweile bei fast 40% liegt, im Aufwärtstrend. Dadurch nimmt auch die Quote der Studentinnen konstant zu und liegt im Moment bei fast 30%.


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